Archiv der Kategorie: TV

Kerner jetzt wieder auf Sat.1

„Und doch ist der Sat.1-Kerner in einem entscheidenden Punkt besser als der ZDF-Kerner: Er macht nur irgendeine Sendung in einem Programm, das auch sonst sehr egal ist. Kerner ist wieder da, wo er hingehört. Willkommen zu Hause.“

Herr Niggemeier bringt es mal wieder auf den Punkt.
Nachzulesen in der TAZ.

Erstwählercheck bei Raab


(hab ich bei malcolm gesehen)

ich guck den quatsch ja eigentlich nicht mehr, aber hier musste ich doch das ein oder andere mal gut lachen.

am schönsten ist es, wie sie am ende peter kloeppel erkennt… sieht man also, wo das problem der bildungsmisere sitzt :D

About last night…

Wie schnell sind die bitte?

Kaum sind alle Stimmen ausgezählt und Obama nächster Präsident, haben die Southparkleute schon ne passende Episode am Start…
Starring: John McCain und Barack Obama als internationale Top-Juwelendiebe, die die Wahl gefaked haben um ihren größten Coup zu landen. Great!

About last night…

Wie schnell sind die bitte?

Kaum sind alle Stimmen ausgezählt und Obama nächster Präsident, haben die Southparkleute schon ne passende Episode am Start…
Starring: John McCain und Barack Obama als internationale Top-Juwelendiebe, die die Wahl gefaked haben um ihren größten Coup zu landen. Great!

The Final Endgame Alpha Action Go Time Lift-Off Decide-Icidal Hungry Man’s Extreme Raw Ultimate Voteslam Smackdown ’08 No Mercy: Judgement Day ’08

Hab mir gerade das Daily Show Special zur Wahl feat. Stephen Colbert reingezogen.

Wie jede Folge ein absolutes must-watch!
Warum gibts bei uns nich sonen geiles Format? Harald Schmidt meinte damals nach seiner Weltreise Kreativpause ja, er würde sich nun Jon Steward als Vorbild nehmen um ähnliches hier zu etablieren. Hat er ganz schön vergeigt.

(via)

The Final Endgame Alpha Action Go Time Lift-Off Decide-Icidal Hungry Man’s Extreme Raw Ultimate Voteslam Smackdown ’08 No Mercy: Judgement Day ’08

Hab mir gerade das Daily Show Special zur Wahl feat. Stephen Colbert reingezogen.

Wie jede Folge ein absolutes must-watch!
Warum gibts bei uns nich sonen geiles Format? Harald Schmidt meinte damals nach seiner Weltreise Kreativpause ja, er würde sich nun Jon Steward als Vorbild nehmen um ähnliches hier zu etablieren. Hat er ganz schön vergeigt.

(via)

Marcel Reich-Ranicki nimmt den deutschen Fernsehpreis für sein Lebenswerk nicht an.

„Ich gehöre nicht in die Reihe dieser Preisträger.“ 
„Ich habe nicht gewusst, was mich hier erwartet. Ich finde es schlimm, dass ich das hier viele Stunden ertragen musste. Diesen Blödsinn, den wir hier zu sehen bekommen haben.“
(hier und hier und hier und besonders hier)

Ich finde es großartig, dass jemand in einer solchen Situation den Mut aufbringt und ehrlich seine Meinung sagt. 90% der Inhalte im deutschen Fernsehen sind nunmal Müll für ein Publikum, dessen Ansprüche sich irgendwo zwischen Dieter Bohlen und Ballermann tümmeln.
Auch wenn Gottschalk sagt, im internationalen Vergleich haben wir immer noch das qualitiativ hochwertigste Programm, liegt er imho nur teilweise richtig. Natürlich, die politische Berichterstattung (auf den öffentlichen zumindest) ist kritisch und seriös. Was in Deutschland produzierte Unterhaltungsformate wie Serien oder Fernsehfilme angeht sehe ich leider bis auf einzelne Ausnahmen wie Stromberg oder Dr. Psycho schwarz. Hier sind uns die Amis mit den ausgezeichneten Showtime-Serien meilenweit vorraus.

Richtig interessant wird das ganze, wenn man sich die Reaktionen der Fernsehfuzzis ansieht. So zum Beispiel ausgerechnet „Schlag den Raab“-Dampfplauderer Matthias Opdenhövel, der in schönster Scheinempörung von einer „unglaublichen Respektlosigkeit“ spricht. 
Oder wie die jeweiligen Senderchefs, die teils nickend (WDR & ZDF), teils kopfschüttelnd (RTL & später Sat1) auf das Schlichtungsangebot Gottschalks reagierten, eine einstündige Sendung mit Ranicki zum Stand der Qualität im deutschen Fernsehen zu bringen.
Ex RTL-Chef Thoma sprach von „purer Comedy“ und schlug Ranicki für den Comedypreis vor. ZDF-Intendant Schächter hingegen sprach von einer „Sternstunde“ des Fernsehens. Da prallen Welten aufeinander.

Sehr informativer Artikel über den „Skandal“ bei DWDL.de und ein absolut lesenswerter, weil brillianter Artikel von Elke Heidenreich bei FAZ.net ( „Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf“). 

Achja, was hat es eigentlich mit diesem zweiten Eklat auf sich, über den dank bescheuerter Sperrfrist noch nicht geschrieben werden darf? Muss ich mir den Quatsch auf ZDF gleich etwa tatsächlich ansehen?

Marcel Reich-Ranicki nimmt den deutschen Fernsehpreis für sein Lebenswerk nicht an.

„Ich gehöre nicht in die Reihe dieser Preisträger.“ 
„Ich habe nicht gewusst, was mich hier erwartet. Ich finde es schlimm, dass ich das hier viele Stunden ertragen musste. Diesen Blödsinn, den wir hier zu sehen bekommen haben.“
(hier und hier und hier und besonders hier)

Ich finde es großartig, dass jemand in einer solchen Situation den Mut aufbringt und ehrlich seine Meinung sagt. 90% der Inhalte im deutschen Fernsehen sind nunmal Müll für ein Publikum, dessen Ansprüche sich irgendwo zwischen Dieter Bohlen und Ballermann tümmeln.
Auch wenn Gottschalk sagt, im internationalen Vergleich haben wir immer noch das qualitiativ hochwertigste Programm, liegt er imho nur teilweise richtig. Natürlich, die politische Berichterstattung (auf den öffentlichen zumindest) ist kritisch und seriös. Was in Deutschland produzierte Unterhaltungsformate wie Serien oder Fernsehfilme angeht sehe ich leider bis auf einzelne Ausnahmen wie Stromberg oder Dr. Psycho schwarz. Hier sind uns die Amis mit den ausgezeichneten Showtime-Serien meilenweit vorraus.

Richtig interessant wird das ganze, wenn man sich die Reaktionen der Fernsehfuzzis ansieht. So zum Beispiel ausgerechnet „Schlag den Raab“-Dampfplauderer Matthias Opdenhövel, der in schönster Scheinempörung von einer „unglaublichen Respektlosigkeit“ spricht. 
Oder wie die jeweiligen Senderchefs, die teils nickend (WDR & ZDF), teils kopfschüttelnd (RTL & später Sat1) auf das Schlichtungsangebot Gottschalks reagierten, eine einstündige Sendung mit Ranicki zum Stand der Qualität im deutschen Fernsehen zu bringen.
Ex RTL-Chef Thoma sprach von „purer Comedy“ und schlug Ranicki für den Comedypreis vor. ZDF-Intendant Schächter hingegen sprach von einer „Sternstunde“ des Fernsehens. Da prallen Welten aufeinander.

Sehr informativer Artikel über den „Skandal“ bei DWDL.de und ein absolut lesenswerter, weil brillianter Artikel von Elke Heidenreich bei FAZ.net ( „Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf“). 

Achja, was hat es eigentlich mit diesem zweiten Eklat auf sich, über den dank bescheuerter Sperrfrist noch nicht geschrieben werden darf? Muss ich mir den Quatsch auf ZDF gleich etwa tatsächlich ansehen?