Archiv der Kategorie: Netzwirtschaft

UGC = UGC ?

Die am US Vorbild Youtube angelehnten deutschen Video Plattformen MyVideo und Clipfish der beiden großen deutschen Privatsendergruppen Prosieben/Sat.1 und RTL unterscheiden sich nun deutlicher des ursprünglichen Originals aus den USA. Nicht nur durch die Sprache und die jüngere Zielgruppe, sondern auch der Trend zum qualitativ erstellten Content, auch Premium Content genannt.

Während MyVideo jetzt mit MusikTV seinen Usern über 8.000 Musikvideos zur Verfügung stellt und so in Konkurrenz zu MTV-Videos tritt (insgesamt 19.983 – stand 21.12.08), sollte Youtube die Nachricht des Wall Street Journals vom Samstag eher stören. Warner Music forderte mehr Sharing aus Werbeerlösen der „Video-Suchmaschine“, doch die Lizenzverhandlungen scheiterten. Als Konsequenz könnten jetzt hunderttausende Videos von der Seite verschwinden.


MyVideo wird als größte deutsche UGC Videoplattform auch in Zukunft keine ernstzunehmende Konkurrenz für Youtube darstellen. Vielmehr entwickelt sich die Seite weg vom reinen UGC und setzt neben Fernsehinhalte auf Musikvideos und Inhalte der Major Labels Universal und Sony BMG. Warner Music ist bislang noch nicht vertreten…

via: ORF

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UGC = UGC ?

Die am US Vorbild Youtube angelehnten deutschen Video Plattformen MyVideo und Clipfish der beiden großen deutschen Privatsendergruppen Prosieben/Sat.1 und RTL unterscheiden sich nun deutlicher des ursprünglichen Originals aus den USA. Nicht nur durch die Sprache und die jüngere Zielgruppe, sondern auch der Trend zum qualitativ erstellten Content, auch Premium Content genannt.

Während MyVideo jetzt mit MusikTV seinen Usern über 8.000 Musikvideos zur Verfügung stellt und so in Konkurrenz zu MTV-Videos tritt (insgesamt 19.983 – stand 21.12.08), sollte Youtube die Nachricht des Wall Street Journals vom Samstag eher stören. Warner Music forderte mehr Sharing aus Werbeerlösen der „Video-Suchmaschine“, doch die Lizenzverhandlungen scheiterten. Als Konsequenz könnten jetzt hunderttausende Videos von der Seite verschwinden.


MyVideo wird als größte deutsche UGC Videoplattform auch in Zukunft keine ernstzunehmende Konkurrenz für Youtube darstellen. Vielmehr entwickelt sich die Seite weg vom reinen UGC und setzt neben Fernsehinhalte auf Musikvideos und Inhalte der Major Labels Universal und Sony BMG. Warner Music ist bislang noch nicht vertreten…

via: ORF

Freemium

Ich schreibe gerade für die FH nen kurzen Artikel über ein aktuelles Thema, in meinem Fall: „Geschäftsmodell Freemium: Monetarisierung von Web-Angeboten durch Premium Accounts“. 

Aktuell an der Geschichte ist, dass von tumblr über vimeo bishin zu twitter viele Webdienste derzeit darüber nachdenken, künftig (wie bspw. Xing das sehr erfolgreich macht) kostenpflichtige Zusatzfeatures anzubieten: Man kriegt also als Nutzer die Basisfunktionen kostenlos und zahlt als Heavy-User für die Extras. Eine Ursache für diese Entwicklung ist sicherlich die derzeitige Finanzkrise. Werbeetats werden zusammengestrichen und Risikokapitalgeber erwarten von Web-Startups eine solidere und schnellere Monetarisierung.
Im Zuge meiner Recherche bin ich dabei auf einige interessante Artikel gestoßen, die sich mit kostenlosen und halbkostenlosen Angeboten im Web beschäftigen und gut erklären, wieso das so ist und was dahinter steckt.
Allem voran ist dabei dieser Text von Chris Anderson zu erwähnen, Chefredakteur von wired.com und Autor des viel beachteten „The Long Tail„. Er behandelt darin die Frage, wieso das kostenlose (Web-)Angebot Zukunft hat und welche Typen es zu unterscheiden gibt.
Anstoss meiner Recherche waren die hervorragenden Artikel der netzwertig.com -Autoren Martin Weigert und Marcel Weiss in den letzten Wochen.

Freemium

Ich schreibe gerade für die FH nen kurzen Artikel über ein aktuelles Thema, in meinem Fall: „Geschäftsmodell Freemium: Monetarisierung von Web-Angeboten durch Premium Accounts“. 

Aktuell an der Geschichte ist, dass von tumblr über vimeo bishin zu twitter viele Webdienste derzeit darüber nachdenken, künftig (wie bspw. Xing das sehr erfolgreich macht) kostenpflichtige Zusatzfeatures anzubieten: Man kriegt also als Nutzer die Basisfunktionen kostenlos und zahlt als Heavy-User für die Extras. Eine Ursache für diese Entwicklung ist sicherlich die derzeitige Finanzkrise. Werbeetats werden zusammengestrichen und Risikokapitalgeber erwarten von Web-Startups eine solidere und schnellere Monetarisierung.
Im Zuge meiner Recherche bin ich dabei auf einige interessante Artikel gestoßen, die sich mit kostenlosen und halbkostenlosen Angeboten im Web beschäftigen und gut erklären, wieso das so ist und was dahinter steckt.
Allem voran ist dabei dieser Text von Chris Anderson zu erwähnen, Chefredakteur von wired.com und Autor des viel beachteten „The Long Tail„. Er behandelt darin die Frage, wieso das kostenlose (Web-)Angebot Zukunft hat und welche Typen es zu unterscheiden gibt.
Anstoss meiner Recherche waren die hervorragenden Artikel der netzwertig.com -Autoren Martin Weigert und Marcel Weiss in den letzten Wochen.